Erzählgeschichte

Wir benötigen Eure kreative Hilfe in ULMELA.
Wir haben zwei neue Freunde, die aber noch Geschichten brauchen. Da hat sich Rumpel-Rumpel überlegt, dass Ihr uns bestimmt helfen könnt. Es geht um Waldemar, ein Krokodil und Michael, einen Leoparden. Den beiden ist es immer so langweilig und sie wollen spannende Abenteuer erleben. Helft ihnen mit einer Selbsterzählgeschichte. Ihr könnt erzählen, was die Beiden erleben werden.

Die Geschichte beginnt immer mit:
Waldemar ist ein Krokodil und Michael, ein Leopard, ist sein allerbester Freund. Sie treffen sich jeden Tag am gleichen Platz und überlegen was sie heute machen könnten. Dann kommt ihnen die Idee: …

Schreibt uns Eure Geschichte an mail@kimmel-bummel.de.
Jeden Monat wird eine Geschichte von Euch veröffentlicht. Am Ende des Jahres fassen wir alle Geschichten zusammen.

von Frida Leichte

Kleine Handwerker

Waldemar ist ein Krokodil und Michael ein Leopard. Sie sind die besten Freunde, treffen sich jeden Tag am selben Ort und überlegen, was sie heute machen könnten. Michael schlug vor: „Wir könnten doch ein Wettrennen machen. Du weißt, ich liebe es zu laufen.“ Doch Waldemar, mit seinen kleinen Beinen war heute irgendwie nicht nach Wettrennen. „Wir könnten doch irgendetwas spielen, halt nichts mit laufen und rennen,“ antwortete Waldemar. Aber die beiden konnten sich auf kein Spiel einigen.

Plötzlich kam die alte Schildkröte vorbei und fragte. „Ist euch wieder langweilig?“ Die Freunde nickten nur kurz: „Warum gehen wir nicht zu den Hosenfressaffen. Bei denen ist normalerweise immer etwas los,“ schlug die alte Schildkröte vor. Waldemar war sofort dabei und Michael lies sich auch nicht lange bitten. Gemeinsam marschierten sie nebeneinander zum Baumhaus der Hosenfressaffen.

„Hallo zusammen,“ rief Jim, der älteste Hosenfressaffe vom Baumhaus herunter. „Ist euch wieder langweilig?“ wollte er wissen. Waldemar und Michael nickten und die alte Schildkröte fragte: „Habt ihr nichts zu tun für die beiden?“ „Doch und das ist etwas für Profis,“ gab Tom zurück, der ganz oben im Baumhaus die Balken in roter Farbe strich. „Wir bräuchten jemanden, der uns eine Leiter mit sieben Sprossen bauen kann. Könnt ihr das?“ Tom wusste genau, dass Waldemar sehr gut mit Holz arbeiten konnte und ihm Michael dabei stets gerne half. „Das können wir!“ rief Waldemar erfreut und sah glücklich zu Michael.
Jim brachte den beiden die Materialien und das Werkzeug. Waldemar machte auf einem Holzbrett eine Skizze, wie er die Leiter bauen wolle und beriet sich kurz mit Michael. Sie begannen zu sägen und zu hämmern, zu bohren und zu schrauben. Beide arbeiteten Hand in Hand und die Leiter nahm Formen an. Nach einiger Zeit rief Waldemar zu Tom: „Sollen wir die Leiter auch streichen?“ Tom schaute ungläubig nach unten. „Seid ihr schon fertig?“ „Ja, das war doch keine Herausforderung für uns,“ antwortete Michael stolz. Tom rief zurück: „Neben Euch steht grüne Farbe, mit der ihr die Leiter anstreichen könnt. Viel Spaß.“
Nach kurzer Bedenkzeit band Michael Waldemar einen Pinsel an den Schwanz und tunkte den Pinsel in die Farbe. Waldemar wackelte locker mit dem Hintern und sein Schwanz schwang im Rhythmus dazu. Dadurch wurde die Leiter in kürzester Zeit gestrichen und Waldemar fragte nach, ob noch etwas zu tun wäre. Jim schaute verdutzt und meinte nur: „Nein, eigentlich nicht. Aber ihr dürft gerne morgen wieder kommen, da gibt es bestimmt auch wieder etwas zu erledigen.“

Die beiden Freunde verabschiedeten sich und weckten die alte Schildkröte, die neben dem Baumhaus die ganze Zeit ein Nickerchen gemacht hatte. „Dann gehen wir mal wieder zurück und essen etwas. Ich habe euch einen leckeren Algensalat mitgebracht,“ sagte die verschlafene Schildkröte. Zufrieden gingen die drei wieder zurück zum Treffpunkt und die alte Schildkröte holte den Algensalat hervor. Doch Waldemar und Michael waren keine Liebhaber von Algensalat. Sie bedankten sich bei der alten Schildkröte und verabschiedeten sich von einander. Sie verließen die alte Schildkröte, die genüsslich den Algensalat alleine verspeiste.

In der Zwischenzeit liefen Waldemar und Michael nach Hause und aßen dort das bereits fertige Abendessen ihrer Eltern. Und weil die beiden Häuser relativ nahe bei einander standen, winkten sie sich noch einmal vor dem zu Bettgehen zu. Danach verschwanden die beiden unter ihrer Decke, schliefen sofort ein und träumten von der fertigen Leiter und dem Baumhaus der Hosenfressaffen.

–ENDE–

von Marie Louise Hedwigson

Waldemar und Michael im Regen

Waldemar ist ein Krokodil und Michael ein Leopard. Sie sind die besten Freunde, treffen sich jeden Tag am selben Ort und überlegen, was sie heute machen könnten. Es regnete an diesem Tag und beide bliesen Trübsal. Es regnete ganz selten und vor allem Michael mochte es nicht so sehr, nass zu werden – außer beim Baden gehen natürlich. „Können wir heute bitte was machen, bei dem wir nicht raus müssen?“ bat Michael. „Ja, schon“ antwortete Waldemar. „Aber was sollen wir tun? Meine Mama putzt und sie hat mich heute morgen schon geschumpfen, als ich mit dem Fußball fast die Vase vom Tisch geschossen habe. Ich glaub, sie mag nicht, dass ich im Haus Fußball spiele. Dabei macht das soviel Spaß.“

„Hm, bei mir ist es ähnlich“ entgegnete Michael. „Komm, lass uns die alte Schildkröte suchen und um Rat fragen. Wenn die alte Schildkröte nicht weiter weiß, dann sind wir verloren.“ Also machten sich die beiden Freunde auf die Suche nach der alten Schildkröte und fanden sie auch recht schnell unter einem großen Baum, der wie ein Regenschirm, sicher vor dem Regen schützte.

Als die beiden kamen, hob die alte Schildkröte langsam und scheinbar müde den Kopf. „Ach, Ihr beiden schon wieder. Lasst mich raten: euch ist mal wieder langweilig.“ Aufgeregt nickten unsere Freunde mit dem Kopf und konnten kaum abwarten, was die Schildkröte dieses Mal als Vorschlag auf Lager hatte.

„Warum hüpft ihr nicht in die Pfützen und schaut, bei wem es am meisten spritzt?“ fragte die alte Schildkröte nach einer gefühlten Ewigkeit. Waldemar gefiel die Idee, weil er Wasser mag, aber Michael schaute etwas traurig. Als Waldemar das bemerkte, sagte er schnell „Ach nein. Ist zwar eine tolle Idee, aber mir ist heute nicht danach. Weißt Du nichts, wo man nicht vom Regen nass wird?“

„Aha! Wie wäre es dann, wenn wir zum hohlen Baum gehen und wir uns Gruselgeschichten erzählen?“ schlug die Schildkröte vor. Unsere beiden Freunde schauten sich an und nickten aufgeregt. Also machten sich die drei auf den Weg.

Als sie der Weg über ein kleines Stück eines großen Abhangs hinauf führte, rutschte Michael, als er auf ein großes Blatt trat, aus und rutschte auf dem Blatt den kompletten Abhang hinunter, schanzte über eine kleine Kuppe am Ende und stürzte dann im hohen Bogen in einen kleinen See. Waldemar und die Schildkröte erschraken über Michaels Ungeschick und rutschten besorgt gleich hinterher. Michael tauchte laut prustend wieder auf, als neben ihm – platsch – platsch – sowohl Waldemar als auch die Schildkröte ebenfalls im hohen Bogen neben ihm im See landeten.

Als alle drei aufgetaucht waren und Michael den ersten Schrecken überwunden hatte, fing dieser laut schallend an zu lachen. Die anderen beiden schauten ihn mit großen Augen verwundert an. „Die Rutschpartie hat echt Spaß gemacht und als ihr beiden dann neben mir mit lautem Platsch gelandet seid, das ist zu lustig…“ versuchte Michael sich zu erklären. „Aber der Regen…?“ fragte Waldemar. „Vergiss den Regen, das war so lustig gerade eben. Lass uns noch mal rutschen“ entgegnete Michael.

Die Schildkröte war bereits an Land gekrabbelt, schüttelte den Kopf, lächelte still vor sich hin, dachte sich seinen Teil und meinte dann nur: „Dann nehmt euch doch je ein großes Blatt und rutscht doch noch ein oder mehrere Male. Ich warte gerne hier unten und schau zu, wie ihr im See landet.“

Das ließen sich die beiden nicht zweimal sagen und ruckzuck waren Sie den Abhang wieder hoch gerannt, setzten sich auf ein Blatt, und rutschten um die Wette wieder runter. Mal saßen sie auf dem Blatt, dann lagen sie und probierten viele unterschiedliche Positionen aus. Sie rutschten viele Male runter und ihr ausgelassenes Lachen war weithin zu hören. Die Zeit verging wie im Flug und die Schildkröte mahnte schließlich zum Aufhören und Heimgehen. Die beiden begleiteten die Schildkröte wieder zum großen Baum, wo sie sie früher am Tag getroffen hatten, verabschiedeten sich von ihr und gingen dann schnellstmöglich nass, müde aber überglücklich nach Hause und freuten sich schon auf den nächsten Tag. Michael war es übrigens ab jetzt auch egal, ob es regnete oder nicht.

–ENDE–

von ANDREAS MANKE

Bäckerabenteuer

Waldemar ist ein Krokodil und Michael ein Leopard. Sie sind die besten Freunde, treffen sich jeden Tag am selben Ort und überlegen, was sie heute machen könnten. Waldemar schaute in den Himmel und überlegte. Michael lag neben ihm und die beiden beobachteten die Wolken die vorbeizogen.

„Schau mal da“ sagte Michael auf einmal „diese Wolke sieht doch aus wie ein leckeres Stück Kuchen!“ Waldemar schaute nach der Wolke, auf die Michael zeigte. „Ja da hast du Recht. Jetzt habe ich Lust auf einen Kuchen. Komm lass und zu den Hosenfressaffen gehen. Die haben doch vor kurzem eine Bäckerei eröffnet.“ Sie standen beide auf und gingen los.Als sie schon fast an der Bäckerei der Hosenfressaffen waren, stolperte Michael und fiel hin. Sofort fing sein Knie leicht zu bluten an. Er hatte es sich auf dem Asphalt aufgeschürft. Waldemar versuchte ihn zu trösten. Doch das war gar nicht so leicht, denn so ein aufgeschürftes Knie tut ganz schön weh. Wie aus dem Nichts tauchte der Kitzelmann auf. Er Kitzelte Michael einmal durch und klebte gaaaaanz schnell ein Pflaster auf dem Arthur, der große braune Hund, abgebildet war auf das Knie.

„Dankeschön lieber Kitzelmann. Wenn du nicht gekommen wärst hätte ich nicht gewusst was ich machen soll“ sagte Waldemar. „Komm doch mit zu der neuen Bäckerei der Hosenfressaffen. Wir laden dich als Dank auf ein Stück Kuchen ein. Dazu gibt es einen leckeren Kakao.“ „Au ja, das hört sich gut an. Da freue ich mich schon jetzt drauf“ erwiderte der Kitzelmann.

Bei den Hosenfressaffen angekommen standen die drei vor verschlossenen Türen. Traurig wollten sie schon umdrehen und gehen. Doch auf einmal kamen die Hosenfressaffen angeflogen und fragten die drei „Hallo, gut das Ihr kommt. Könnt ihr uns vielleicht helfen? Wir haben eine große Bestellung an Schokobananen bekommen. Aber zu zweit schaffen wir das nicht.“ Die drei mussten nicht lange überlegen. Sie sagten gleichzeitig „Au ja! Das wird ein Spaß!“ und schon ging es in die Backstube. Als erstes wurden natürlich die Hände gaaaanz gründlich gewaschen und trocken gemacht.

„Als erstes müssen wir Mürbeteigböden ausstechen und backen“ sagten die Hosenfressaffen gleichzeitig. Waldemar nahm ein Wellholz und machte damit den Mürbeteig platt. Michael nahm einen Ausstecher, der so aussah wie eine Banane. „Schau mal wie schnell das geht Waldemar“ sagte Michael und bevor Waldemar schauen konnte, war der Mürbeteig ausgestochen und auf den Backblechen verteilt. Sofort nahmen die Hosenfressaffen die zwei Backbleche und schoben diese in den Ofen. Zeit für eine kleine Pause für die zwei besten Freunde. Jetzt durfte der Kitzelmann was machen. „Die Bananen müssen noch geschält werden.“ sagten die Hosenfressaffen und legten ganz viele Bananen auf den Tisch. Kaum lagen die Bananen auf dem Tisch, waren sie schon geschält.

Kurz darauf klingelte der Wecker. Die Mürbeteigböden mussten aus dem Ofen. Waldemar fragte „Wie bekommen wir die heißen Bleche jetzt nur aus dem Ofen?“ Die Hosenfressaffen standen schon hinter ihm und reichten ihm die Ofenhandschuhe. „Pass aber auf, dass du dich nicht verbrennst“ sagten sie noch, bevor Waldemar die Bleche aus dem Ofen holte.

Nachdem die Mürbeteigböden ausgekühlt waren, hatte der Kitzelmann diese hauch dünn mit einer leckeren Marmelade bestrichen. Waldemar und Michael halbierten die Bananen und legten auf jeden Boden eine halbe Banane. Die Hosenfressaffen überzogen diese dann noch mit der leckeren, warmen Vollmilchschokolade. Kaum war die Schokolade fest, kam Kimmel-Bummel in die Backstube. „Hallo liebe Hosenfressaffen. Habt ihr meine Schokobananen fertig?“ fragte er.

„Hallo Kimmel-Bummel“ schrien alle durcheinander. „Und alles Gute zum Geburtstag!“

Schnell packten die Hosenfressaffen die Schokobananen ein und überreichten diese dem Geburtstagskind. „Die sehen aber lecker aus“ sagte Kimmel-Bummel. „Und die duften sooooo lecker. Wollt ihr mit mir in meinen Eierschalenturm gehen? Dann können wir zusammen feiern.“ Die Hosenfressaffen, der Kitzelmann und die zwei besten Freunde mussten nicht lange überlegen. Im Eierschalenturm angekommen, warteten schon Wumbulum, der Traktor, die Hüpfindianer, Rumpel-Pumpel und natürlich die Stink-Pups-Männer. Gerade als sie die Schokobananen essen wollten kam Zipfelhupf mit einem großen Poster auf den Eierschalenturm zu. Darauf waren ganz viele Bilder von Kimmel-Bummel und seinen Freunden.

Gemeinsam feierten sie bis die Sonne unterging. Als Waldemar und Michael zuhause ankamen legten sie sich gleich ins Bett. Das war ein anstrengender Tag. Aber auch ein unvergessliches Abenteuer. Und das Gute war: das Knie von Michael tat gar nicht mehr weh.

–ENDE–

Ihr seid dran

Hier können Eure ausgedachten Abenteuer stehen!
Schreibt uns Eure Geschichte an mail@kimmel-bummel.de.

Lerne Kimmel-Bummel und seine Freunde kennen!

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