Erzählgeschichte

Wir benötigen Eure kreative Hilfe in ULMELA.
Wir haben zwei neue Freunde, die aber noch Geschichten brauchen. Da hat sich Rumpel-Rumpel überlegt, dass Ihr uns bestimmt helfen könnt. Es geht um Waldemar, ein Krokodil und Michael, einen Leoparden. Den beiden ist es immer so langweilig und sie wollen spannende Abenteuer erleben. Helft ihnen mit einer Selbsterzählgeschichte. Ihr könnt erzählen, was die Beiden erleben werden.

Die Geschichte beginnt immer mit:
Waldemar ist ein Krokodil und Michael, ein Leopard, ist sein allerbester Freund. Sie treffen sich jeden Tag am gleichen Platz und überlegen was sie heute machen könnten. Dann kommt ihnen die Idee: …

Schreibt uns Eure Geschichte an mail@kimmel-bummel.de.
Jeden Monat wird eine Geschichte von Euch veröffentlicht. Am Ende des Jahres fassen wir alle Geschichten zusammen.

von Frida Leichte

Kleine Handwerker

Waldemar ist ein Krokodil und Michael ein Leopard. Sie sind die besten Freunde, treffen sich jeden Tag am selben Ort und überlegen, was sie heute machen könnten. Michael schlug vor: „Wir könnten doch ein Wettrennen machen. Du weißt, ich liebe es zu laufen.“ Doch Waldemar, mit seinen kleinen Beinen war heute irgendwie nicht nach Wettrennen. „Wir könnten doch irgendetwas spielen, halt nichts mit laufen und rennen,“ antwortete Waldemar. Aber die beiden konnten sich auf kein Spiel einigen.

Plötzlich kam die alte Schildkröte vorbei und fragte. „Ist euch wieder langweilig?“ Die Freunde nickten nur kurz: „Warum gehen wir nicht zu den Hosenfressaffen. Bei denen ist normalerweise immer etwas los,“ schlug die alte Schildkröte vor. Waldemar war sofort dabei und Michael lies sich auch nicht lange bitten. Gemeinsam marschierten sie nebeneinander zum Baumhaus der Hosenfressaffen.

„Hallo zusammen,“ rief Jim, der älteste Hosenfressaffe vom Baumhaus herunter. „Ist euch wieder langweilig?“ wollte er wissen. Waldemar und Michael nickten und die alte Schildkröte fragte: „Habt ihr nichts zu tun für die beiden?“ „Doch und das ist etwas für Profis,“ gab Tom zurück, der ganz oben im Baumhaus die Balken in roter Farbe strich. „Wir bräuchten jemanden, der uns eine Leiter mit sieben Sprossen bauen kann. Könnt ihr das?“ Tom wusste genau, dass Waldemar sehr gut mit Holz arbeiten konnte und ihm Michael dabei stets gerne half. „Das können wir!“ rief Waldemar erfreut und sah glücklich zu Michael.
Jim brachte den beiden die Materialien und das Werkzeug. Waldemar machte auf einem Holzbrett eine Skizze, wie er die Leiter bauen wolle und beriet sich kurz mit Michael. Sie begannen zu sägen und zu hämmern, zu bohren und zu schrauben. Beide arbeiteten Hand in Hand und die Leiter nahm Formen an. Nach einiger Zeit rief Waldemar zu Tom: „Sollen wir die Leiter auch streichen?“ Tom schaute ungläubig nach unten. „Seid ihr schon fertig?“ „Ja, das war doch keine Herausforderung für uns,“ antwortete Michael stolz. Tom rief zurück: „Neben Euch steht grüne Farbe, mit der ihr die Leiter anstreichen könnt. Viel Spaß.“
Nach kurzer Bedenkzeit band Michael Waldemar einen Pinsel an den Schwanz und tunkte den Pinsel in die Farbe. Waldemar wackelte locker mit dem Hintern und sein Schwanz schwang im Rhythmus dazu. Dadurch wurde die Leiter in kürzester Zeit gestrichen und Waldemar fragte nach, ob noch etwas zu tun wäre. Jim schaute verdutzt und meinte nur: „Nein, eigentlich nicht. Aber ihr dürft gerne morgen wieder kommen, da gibt es bestimmt auch wieder etwas zu erledigen.“

Die beiden Freunde verabschiedeten sich und weckten die alte Schildkröte, die neben dem Baumhaus die ganze Zeit ein Nickerchen gemacht hatte. „Dann gehen wir mal wieder zurück und essen etwas. Ich habe euch einen leckeren Algensalat mitgebracht,“ sagte die verschlafene Schildkröte. Zufrieden gingen die drei wieder zurück zum Treffpunkt und die alte Schildkröte holte den Algensalat hervor. Doch Waldemar und Michael waren keine Liebhaber von Algensalat. Sie bedankten sich bei der alten Schildkröte und verabschiedeten sich von einander. Sie verließen die alte Schildkröte, die genüsslich den Algensalat alleine verspeiste.

In der Zwischenzeit liefen Waldemar und Michael nach Hause und aßen dort das bereits fertige Abendessen ihrer Eltern. Und weil die beiden Häuser relativ nahe bei einander standen, winkten sie sich noch einmal vor dem zu Bettgehen zu. Danach verschwanden die beiden unter ihrer Decke, schliefen sofort ein und träumten von der fertigen Leiter und dem Baumhaus der Hosenfressaffen.

–ENDE–

von Marie Louise Hedwigson

Waldemar und Michael im Regen

Waldemar ist ein Krokodil und Michael ein Leopard. Sie sind die besten Freunde, treffen sich jeden Tag am selben Ort und überlegen, was sie heute machen könnten. Es regnete an diesem Tag und beide bliesen Trübsal. Es regnete ganz selten und vor allem Michael mochte es nicht so sehr, nass zu werden – außer beim Baden gehen natürlich. „Können wir heute bitte was machen, bei dem wir nicht raus müssen?“ bat Michael. „Ja, schon“ antwortete Waldemar. „Aber was sollen wir tun? Meine Mama putzt und sie hat mich heute morgen schon geschumpfen, als ich mit dem Fußball fast die Vase vom Tisch geschossen habe. Ich glaub, sie mag nicht, dass ich im Haus Fußball spiele. Dabei macht das soviel Spaß.“

„Hm, bei mir ist es ähnlich“ entgegnete Michael. „Komm, lass uns die alte Schildkröte suchen und um Rat fragen. Wenn die alte Schildkröte nicht weiter weiß, dann sind wir verloren.“ Also machten sich die beiden Freunde auf die Suche nach der alten Schildkröte und fanden sie auch recht schnell unter einem großen Baum, der wie ein Regenschirm, sicher vor dem Regen schützte.

Als die beiden kamen, hob die alte Schildkröte langsam und scheinbar müde den Kopf. „Ach, Ihr beiden schon wieder. Lasst mich raten: euch ist mal wieder langweilig.“ Aufgeregt nickten unsere Freunde mit dem Kopf und konnten kaum abwarten, was die Schildkröte dieses Mal als Vorschlag auf Lager hatte.

„Warum hüpft ihr nicht in die Pfützen und schaut, bei wem es am meisten spritzt?“ fragte die alte Schildkröte nach einer gefühlten Ewigkeit. Waldemar gefiel die Idee, weil er Wasser mag, aber Michael schaute etwas traurig. Als Waldemar das bemerkte, sagte er schnell „Ach nein. Ist zwar eine tolle Idee, aber mir ist heute nicht danach. Weißt Du nichts, wo man nicht vom Regen nass wird?“

„Aha! Wie wäre es dann, wenn wir zum hohlen Baum gehen und wir uns Gruselgeschichten erzählen?“ schlug die Schildkröte vor. Unsere beiden Freunde schauten sich an und nickten aufgeregt. Also machten sich die drei auf den Weg.

Als sie der Weg über ein kleines Stück eines großen Abhangs hinauf führte, rutschte Michael, als er auf ein großes Blatt trat, aus und rutschte auf dem Blatt den kompletten Abhang hinunter, schanzte über eine kleine Kuppe am Ende und stürzte dann im hohen Bogen in einen kleinen See. Waldemar und die Schildkröte erschraken über Michaels Ungeschick und rutschten besorgt gleich hinterher. Michael tauchte laut prustend wieder auf, als neben ihm – platsch – platsch – sowohl Waldemar als auch die Schildkröte ebenfalls im hohen Bogen neben ihm im See landeten.

Als alle drei aufgetaucht waren und Michael den ersten Schrecken überwunden hatte, fing dieser laut schallend an zu lachen. Die anderen beiden schauten ihn mit großen Augen verwundert an. „Die Rutschpartie hat echt Spaß gemacht und als ihr beiden dann neben mir mit lautem Platsch gelandet seid, das ist zu lustig…“ versuchte Michael sich zu erklären. „Aber der Regen…?“ fragte Waldemar. „Vergiss den Regen, das war so lustig gerade eben. Lass uns noch mal rutschen“ entgegnete Michael.

Die Schildkröte war bereits an Land gekrabbelt, schüttelte den Kopf, lächelte still vor sich hin, dachte sich seinen Teil und meinte dann nur: „Dann nehmt euch doch je ein großes Blatt und rutscht doch noch ein oder mehrere Male. Ich warte gerne hier unten und schau zu, wie ihr im See landet.“

Das ließen sich die beiden nicht zweimal sagen und ruckzuck waren Sie den Abhang wieder hoch gerannt, setzten sich auf ein Blatt, und rutschten um die Wette wieder runter. Mal saßen sie auf dem Blatt, dann lagen sie und probierten viele unterschiedliche Positionen aus. Sie rutschten viele Male runter und ihr ausgelassenes Lachen war weithin zu hören. Die Zeit verging wie im Flug und die Schildkröte mahnte schließlich zum Aufhören und Heimgehen. Die beiden begleiteten die Schildkröte wieder zum großen Baum, wo sie sie früher am Tag getroffen hatten, verabschiedeten sich von ihr und gingen dann schnellstmöglich nass, müde aber überglücklich nach Hause und freuten sich schon auf den nächsten Tag. Michael war es übrigens ab jetzt auch egal, ob es regnete oder nicht.

–ENDE–

von ANDREAS MANKE

Bäckerabenteuer

Waldemar ist ein Krokodil und Michael ein Leopard. Sie sind die besten Freunde, treffen sich jeden Tag am selben Ort und überlegen, was sie heute machen könnten. Waldemar schaute in den Himmel und überlegte. Michael lag neben ihm und die beiden beobachteten die Wolken die vorbeizogen.

„Schau mal da“ sagte Michael auf einmal „diese Wolke sieht doch aus wie ein leckeres Stück Kuchen!“ Waldemar schaute nach der Wolke, auf die Michael zeigte. „Ja da hast du Recht. Jetzt habe ich Lust auf einen Kuchen. Komm lass und zu den Hosenfressaffen gehen. Die haben doch vor kurzem eine Bäckerei eröffnet.“ Sie standen beide auf und gingen los.Als sie schon fast an der Bäckerei der Hosenfressaffen waren, stolperte Michael und fiel hin. Sofort fing sein Knie leicht zu bluten an. Er hatte es sich auf dem Asphalt aufgeschürft. Waldemar versuchte ihn zu trösten. Doch das war gar nicht so leicht, denn so ein aufgeschürftes Knie tut ganz schön weh. Wie aus dem Nichts tauchte der Kitzelmann auf. Er Kitzelte Michael einmal durch und klebte gaaaaanz schnell ein Pflaster auf dem Arthur, der große braune Hund, abgebildet war auf das Knie.

„Dankeschön lieber Kitzelmann. Wenn du nicht gekommen wärst hätte ich nicht gewusst was ich machen soll“ sagte Waldemar. „Komm doch mit zu der neuen Bäckerei der Hosenfressaffen. Wir laden dich als Dank auf ein Stück Kuchen ein. Dazu gibt es einen leckeren Kakao.“ „Au ja, das hört sich gut an. Da freue ich mich schon jetzt drauf“ erwiderte der Kitzelmann.

Bei den Hosenfressaffen angekommen standen die drei vor verschlossenen Türen. Traurig wollten sie schon umdrehen und gehen. Doch auf einmal kamen die Hosenfressaffen angeflogen und fragten die drei „Hallo, gut das Ihr kommt. Könnt ihr uns vielleicht helfen? Wir haben eine große Bestellung an Schokobananen bekommen. Aber zu zweit schaffen wir das nicht.“ Die drei mussten nicht lange überlegen. Sie sagten gleichzeitig „Au ja! Das wird ein Spaß!“ und schon ging es in die Backstube. Als erstes wurden natürlich die Hände gaaaanz gründlich gewaschen und trocken gemacht.

„Als erstes müssen wir Mürbeteigböden ausstechen und backen“ sagten die Hosenfressaffen gleichzeitig. Waldemar nahm ein Wellholz und machte damit den Mürbeteig platt. Michael nahm einen Ausstecher, der so aussah wie eine Banane. „Schau mal wie schnell das geht Waldemar“ sagte Michael und bevor Waldemar schauen konnte, war der Mürbeteig ausgestochen und auf den Backblechen verteilt. Sofort nahmen die Hosenfressaffen die zwei Backbleche und schoben diese in den Ofen. Zeit für eine kleine Pause für die zwei besten Freunde. Jetzt durfte der Kitzelmann was machen. „Die Bananen müssen noch geschält werden.“ sagten die Hosenfressaffen und legten ganz viele Bananen auf den Tisch. Kaum lagen die Bananen auf dem Tisch, waren sie schon geschält.

Kurz darauf klingelte der Wecker. Die Mürbeteigböden mussten aus dem Ofen. Waldemar fragte „Wie bekommen wir die heißen Bleche jetzt nur aus dem Ofen?“ Die Hosenfressaffen standen schon hinter ihm und reichten ihm die Ofenhandschuhe. „Pass aber auf, dass du dich nicht verbrennst“ sagten sie noch, bevor Waldemar die Bleche aus dem Ofen holte.

Nachdem die Mürbeteigböden ausgekühlt waren, hatte der Kitzelmann diese hauch dünn mit einer leckeren Marmelade bestrichen. Waldemar und Michael halbierten die Bananen und legten auf jeden Boden eine halbe Banane. Die Hosenfressaffen überzogen diese dann noch mit der leckeren, warmen Vollmilchschokolade. Kaum war die Schokolade fest, kam Kimmel-Bummel in die Backstube. „Hallo liebe Hosenfressaffen. Habt ihr meine Schokobananen fertig?“ fragte er.

„Hallo Kimmel-Bummel“ schrien alle durcheinander. „Und alles Gute zum Geburtstag!“

Schnell packten die Hosenfressaffen die Schokobananen ein und überreichten diese dem Geburtstagskind. „Die sehen aber lecker aus“ sagte Kimmel-Bummel. „Und die duften sooooo lecker. Wollt ihr mit mir in meinen Eierschalenturm gehen? Dann können wir zusammen feiern.“ Die Hosenfressaffen, der Kitzelmann und die zwei besten Freunde mussten nicht lange überlegen. Im Eierschalenturm angekommen, warteten schon Wumbulum, der Traktor, die Hüpfindianer, Rumpel-Pumpel und natürlich die Stink-Pups-Männer. Gerade als sie die Schokobananen essen wollten kam Zipfelhupf mit einem großen Poster auf den Eierschalenturm zu. Darauf waren ganz viele Bilder von Kimmel-Bummel und seinen Freunden.

Gemeinsam feierten sie bis die Sonne unterging. Als Waldemar und Michael zuhause ankamen legten sie sich gleich ins Bett. Das war ein anstrengender Tag. Aber auch ein unvergessliches Abenteuer. Und das Gute war: das Knie von Michael tat gar nicht mehr weh.

–ENDE–

von Vanessa Benz

Waldemar und Michael lernen fliegen

Waldemar ist ein Krokodil und Michael, ein Leopard. Sie sind die besten Freunde, treffen sich jeden Tag am selben Ort und überlegen, was sie heute machen könnten. “Erinnerst du dich noch,” sagte Michael und sah Waldemar mit großen, verträumten Augen an. “Als ich diesen tollen Traum vom fliegen hatte?” Er seufzte und machte dann vor lauter Glück einen kleinen Sprung in die Luft. Waldemar sah Michael mit einem breiten lächeln im Gesicht an. “Ja natürlich erinnere ich mich noch daran, “ antwortete er. “Das war wirklich ein sehr schöner Traum.” “Lass uns doch heute fliegen lernen!” Rief Michael aufgeregt. “Wir könnten hoch hinauf in den Himmel, bis zur Sonne fliegen. Und dann könnten wir uns noch das Meer ansehen. Was meinst du Waldemar?” Waldemar zögerte kurz. “Aber du weißt,” sagte er dann. “Nur die Zuckerwattenfee im großen Wald, kann uns das Fliegen beibringen, denn Flügel haben wir keine.” “Ja, dass weiß ich natürlich,” antwortete Michael nickend. Noch immer war er sehr aufgeregt. “Und ich weiß auch, dass die Zuckerwattenfee im großen Wald, Überraschungen liebt. Also schlage ich vor, wir bringen der Zuckerwattenfee eine super, duper, galaktische, monstermäßige Überraschung mit!”

Dann steckten Waldemar und Michael die Köpfe zusammen und dachten eine Weile nach. Welche Überraschung könnte der Zuckerwattenfee gefallen? Sie war eine gute und liebe Fee. Sie erfüllte allen Bewohnern im großen Wald ihre Wünsche und Träume, man musste sie nur nett darum bitten, und ihr eine kleine Überraschung mitbringen.

Einmal, an einem sehr warmen Sommertag erinnerte sich Waldemar, da hatte er Lust auf ein Schokoladeneis gehabt. Gemeinsam mit Michael machte er sich dann auf den Weg in den großen Wald zur Zuckerwattenfee, damit sie den beiden ein leckeres Schokoladeneis zauberte. Bevor sie zu ihr aufgebrochen waren, hatten Waldemar und Michael der Zuckerwattenfee noch ein wunderschönes Bild von vielen Tieren gemalt.
Ihr wisst schon, eines der wunderschönen Bilder, die kleine Kinder immer voller Begeisterung malen. Die Zuckerwattenfee hatte sich sehr über das Bild gefreut und Waldemar und Michael dann ein leckeres Schokoladeneis gezaubert. Doch was sollten die beiden ihr dieses mal für eine Überraschung mitbringen? Habt ihr vielleicht eine Idee?

“Ich weiß es!” Rief Michael plötzlich. “Hier auf der Wieße gibt es so viele schöne Blumen. Lass uns doch einen großen Blumenstrauß pflücken, denn über Blumen freut sie sich bestimmt sehr.” Waldemar gefiel die Idee vom Blumenstrauß, also pflückten sie die schönsten Blumen bis die beiden einen großen Strauß zusammen hatten.

Anschließend machten sie sich auf den Weg in den großen Wald, zur Zuckerwattenfee. Waldemar und Michael gingen über die Wiese, kamen vorbei an dem alten Bauernhof auf dem die Hühner fröhlich gaggerten, und die Kühe laut muhten. Dann gingen sie weiter vorbei am Ententeich, und begrüßten Frau Ente und ihre kleinen Entenkinder, die ein erfrischendes Bad im warmen Teich nahmen.

Schließlich kamen Waldemar und Michael am großen Wald an. “Weißt du noch wo die
Zuckerwattenfee wohnt?” Fragte Michael nachdenklich. “Ja klar!” Rief Waldemar. “Ich zeige dir den Weg.” Zuerst gingen sie ein Stück geradeaus und bogen dann an der nächsten Waldgabelung rechts ab wo die beiden schließlich auf Ludwig, den alten Uhu trafen. “Waldemar und Michael,” rief Ludwig freudig sie wiederzusehen. “Was führt euch denn in den großen Wald?” “Wir gehen die Zuckerwattenfee besuchen, denn heute wollen wir fliegen lernen,” antwortete Michael. “Fliegen?” Rief Ludwig. “Das ist aber eine tolle Idee! Ich wünsche euch viel Glück dabei, und sagt bitte der lieben Zuckerwattenfee schöne Grüße von mir!“ Und schon flog Ludwig davon.

Waldemar und Michael machten sich weiter auf den Weg und erreichten schon kurze Zeit später, das Haus der Zuckerwattenfee. Es war ein sehr schönes, kleines Häuschen. Es glitzerte und funkelte wo man nur hin sah und das Dach war über und über, mit gelber Zuckerwatte bedeckt. Waldemar klopfte vorsichtig an die Eingangstüre. “Herein,” rief eine zarte, freundliche Stimme. Die beiden öffneten die Türe und traten in die kleine Stube ein. Die Zuckerwattenfee stand gerade in der Küche und kochte eine Tasse Früchtetee. Als sie Waldemar und Michael sah, fing sie an zu lächeln.

“Wie schön meine beiden Freunde heute wieder zu sehen! Setzt euch doch und wir trinken eine Tasse Früchtetee zusammen!” Waldemar und Michael freuten sich sehr über die herzliche Begrüßung der Zuckerwattenfee, und setzen sich auf die Holzstühle am Esstisch. Dann stellte sie drei rote Tassen und die kleine Kanne mit Früchtetee, auf den Tisch. Anschließend schnipste sie mit ihren Fingern und die Tassen füllten sich sofort mit Tee, der wunderbar duftete.

Ihr Blick fiel auf den schönen Blumenstrauß, den Waldemar in der Hand hielt. “Habt ihr den etwa für mich gepflügt?” Fragte sie aufgeregt. Waldemar und Michael nickten. Die Zuckerwattenfee strahlte übers ganze Gesicht. “Ihr beiden bringt mir immer so schöne Überraschungen mit!” Rief sie und stellte den Blumenstrauß dann in eine Vase.

Als sie wieder zurück an den Esstisch kam, sah Michael sie aufgeregt an. “Wir haben einen Wunsch an dich und hoffen, dass du uns diesen erfüllen kannst.” “Welchen Wunsch denn?” Fragte die Zuckerwattenfee neugierig. “Wir möchten gerne fliegen,” antworteten ihr Waldemar und Michael gleichzeitig. “Das ist ein sehr schöner Wunsch,” sagte die Zuckerwattenfee lächelnd. “Ihr müsst wissen, seit die Menschen denken können träumen sie davon, zu fliegen.” Dann nahm sie einen Schluck von ihrem Tee und stand auf. “Nun denn, ich möchte euch diesen Wunsch erfüllen. Lasst uns raus in den Garten gehen.” Waldemar und Michael standen ebenfalls auf und folgten ihr nach draußen.

Im Garten wuchsen viele schöne Sonnenblumen, die alle ihre Köpfe Richtung Sonne streckten. Die Bienen summten fröhlich umher und hin und wieder, kam auch ein bunter Schmetterling vorbei geflogen. Als die Drei draußen waren, schnipste die Zuckerwattenfee mit ihren Fingern und augenblicklich wuchsen Waldemar und Michael winzig kleine Flügel auf dem Rücken. Die Flügel sahen denen der Zuckerwattenfee sehr ähnlich und waren zudem völlig bedeckt mit buntem Glitzerstaub. “Ihr müsst die Flügel nun langsam und vorsichtig bewegen,” sagte sie zu den beiden. Michael konzentrierte sich fest und schlug mit seinen Flügeln. Kurze Zeit später spürte er, wie seine Beine langsam vom Boden abhoben und er stieg hinauf in die Luft.

“Waldemar!” Rief er aufgeregt. “Waldemar sieh doch! Ich kann fliegen!” Kurze Zeit später flog auch Waldemar in die Luft und beide stiegen auf, bis zu den höchsten Baumwipfeln gen Himmel. Es war eine wunderschöne Aussicht von hier oben und alles sah so winzig klein aus. Der Wind strich ihnen sanft über das Fell und die Sonnenstrahlen kitzelten ihre Nasen. Waldemar und Michael waren überglücklich und freuten sich sehr, dass die Zuckerwattenfee ihnen den Wunsch vom fliegen erfüllt hatte.

Den ganzen Tag flogen sie nun am Himmel, bis zum Meer und wieder zurück. Und vielleicht könnt ihr Waldemar und Michael ja vorbei fliegen sehen, wenn ihr in den Himmel schaut?

–ENDE–

von Julia Edelmann

Waldemar und Michel im Museum

Waldemar ist ein Krokodil und Michael, ein Leopard. Sie sind die besten Freunde, treffen sich jeden Tag am selben Ort und überlegen, was sie heute machen könnten.

Michaels Vater  ist ein begeisterter Geschichtsfan und will mit den Beiden in das Museum für Geschichte. „Kommt ihr Beiden, wir gehen gemeinsam ins Museum“. Da es Waldemar und Michael gerade sowieso langweilig ist und sie nichts dagegen haben, begleiten sie Michaels Vater.
Das Museum ist riesig, unterteilt in 4 große Hallen. Wobei sich die erste Halle mit dem alten Ägypten beschäftigt, was Michaels Vater am meisten interessiert. Er findet es beeindruckend wie die Ägypter vor 4000 Jahren ohne Kran riesige, symmetrische Pyramiden aus dicken Steinen gebaut haben. Waldemar und Michael fragen „dürfen wir uns ein bisschen umsehen?“ und Michaels Vater sagte daraufhin „wir treffen uns in 3 Stunden wieder hier“.
Waldemar und Michael interessieren sich jedoch mehr für Halle 3, wo die Ritter behandelt werden. Waldemar findet die großen Rüstungen aus Eisen sehr beeindruckend. Die Rüstungen bestehen aus verschieden großen Eisenplatten, welche mit Schrauben und Drähten verbunden sind, sodass sie wie eine echte Person aussehen. Neben den Rüstungen liegen auf einem Tisch die Schwerter der Ritter welche einen breiten hölzernen Griff haben darüber eine lange und spitz zulaufende Klinge aus Eisen. Über den Schwertern hängen einige Schilde aus Holz welche bunt bemalt sind und auf jedem Schild sieht man ein anderes Muster welches als Wappen die Zugehörigkeit zeigt. Waldemar ist von der Vielfalt der Wappen beeindruckt. Michael hingegen findet die Burgen der Ritter welche als Herrschersitz oder auch zur Verteidigung genutzt wurden faszinierend und sieht sich die Modelle der Burgen an. Die breiten Mauern aus Stein und die hohen Türme sowie das Haus des Ritters welches er mit seiner Familie in der Burg belebte wecken die Fantasie in Michael. Er stellt sich vor mit Waldemar gemeinsam auf einer Burg zu leben. Dieser Gedanke gefällt ihm. Waldemar und Michael gehen weiter und kommen zu einem Bildschirm wo ein Film über Ritter gezeigt wird. Beide schauen gespannt den Film welcher beiden sehr gefällt, wobei es um die edlen Taten der Ritter geht und um viele spannende Kämpfe wie zum Beispiel die Kreuzzüge oder der Hundertjährige Krieg zwischen England und Frankreich. Nach dem Film treffen die beiden Freunde auf die alte Schildkröte welche oft das Museum besucht. Sie erzählt den beiden ein paar Legenden über Ritter sowie die Legende vom Heiligen Gral oder die Artus Legende welche von König Artus, seines Zauberers Merlin und seiner Tafelrunde aus Rittern besteht. Waldemar fand die Geschichte so spannend das er noch eine hören wollte jedoch erinnert Michael ihn „wir müssen zurück zu meinem Vater“ und verabschiedeten sich. „Tschüss, bis bald dann kannst du uns noch mehr Geschichten erzählen“ sagte Waldemar und Michael ergänzte noch „weil die Geschichten auch so spannend sind“. Diesen Gefallen würde die Schildkröte mit Freude nachkommen und entgegnete „bis bald“.
Als Waldemar und Michael wieder bei Michaels Vater waren erzählten sie was sie alles erfahren haben „wir haben viel über Burgen und Rüstungen sowie Schlachten und Legenden erfahren und auch gelernt“. Das fand Michaels Vater sehr toll da er Geschichte mag. Und während des Heimweges machten beide einen Plan für eine Burg aus Moosgummisteinen welche sie nach dem Abendessen bauen wollten. Den ganzen Abend spielten die beiden spannende Abenteuer mit ihren Spielzeug Rittern.

–ENDE–

von Maria Schleicher

Waldemar und Michael in der Trampolinhalle

Waldemar ist ein Krokodil und Michael, ein Leopard. Sie sind die besten Freunde, treffen sich jeden Tag am selben Ort und überlegen, was sie heute machen könnten.

Heute scheint die Sonne. Waldemar und Michael frühstücken und sprechen darüber was sie heute machen sollen. Michael hatte die Idee das sie in die Trampolinhalle gehen. Auf die Idee sagte Waldemar: „Wollen wir dann jetzt Los? Ich bin schon so aufgeregt! Ich habe einen Plan. Wir richten uns jetzt, dann packen wir unsere Sachen zusammen und fahren los.“ Michael nickte und richtete seine Sachen her und die 2 Fahrräder, damit es losgehen kann. Nach 10 Minuten sind beide mit dem packen fertig. Sie haben eingepackt: Spring Socken, Getränke, belegte Brote, Süßigkeiten und natürlich ein bisschen Geld. Beide haben die Sachen an den Fahrrädern fest gemach und steigen auf.
 
Michael sagt: „Wir sind schon in 5 Minuten da, es sind nur noch 2 Hügel und dann können wir hüpfen.
Ich glaube die alte Schildkröte wird sich wundern, wenn wir heute mal nicht da sind.“ Waldemar musste auf den Satz anfangen zu lachen und konnte fast nicht mehr fahren, weil es so witzig war daran zu denken.

Endlich waren sie angekommen und fertig mit lachen. Beide haben sich umgezogen und sich schon einen Platz überlegt, an dem sie los hüpfen wollen. Die zwei Freunde machen einen Wettbewerb, wer höher springen kann. Dabei gewinnt aber jedes Mal Waldemar, weil er sich mit seinem Schwanz noch ein bisschen besser hochdrücken kann. Aber dafür ist Michael im Parkuhr schneller. Wobei es eigentlich egal ist, weil beide gleich gut sind und es hauptsächlich um den Spaß geht.

Die beiden hüpfen und hüpfen und hüpfen. Nach einer Weile können sie nicht mehr und machen eine kleine Pause. Dabei haben sie Limonade und Apfelsaft getrunken. Später, als sie weiter hüpfen wollen, war irgendwie niemand mehr da.

Dann haben Waldemar und Michael sich umgezogen und essen nun in einem Park die belegten Brote. Danach fahren sie zurück zu Michael nach Hause. Waldemar hat seine Eltern angerufen und gefragt, ob er heute bei Michael übernachten darf. Natürlich sagte die Mutter ja und die beiden freuen sich auf den nächsten Tag.

Michaels Eltern fanden es schön, dass sie einen Gast haben. Waldemar und Michael machen sich Bettfertig und gehen ins Bett. Mit Michaels Kuscheltierfreunde schlafen beide ein.

–ENDE–

von Magdalena Huhl

Waldemar und Michael –  das Missgeschick

Waldemar ist ein Krokodil und Michael, ein Leopard, ist sein allerbester Freund. Die beiden treffen sich jeden Tag an der gleichen Stelle und überlegen sich, was sie heute wieder unternehmen können.

Heute ist Waldemar ausgesprochen schlecht gelaunt. So kennt Michael ihn eigentlich gar nicht.  Die Schule war heute doof, der Stoff im Unterricht sehr langweilig und Waldemar wurde von der Lehrerin mit Schimpfen aus seinen Tagträumen gerissen.

Bolzen dachte Michael, bolzen hilft da immer um sich abzureagieren. Also gehen die beiden auf ihren Lieblingsbolzplatz, eine große Wiese, gleich neben dem Haus von Frau Eule. Manchmal, wenn Frau Eule da ist, schaut sie den Jungs von ihrem Wintergarten aus zu, feuert sie an und hat auch immer eine kleine Stärkung sowie eine kleine Erfrischung parat.

Waldemar und Michael geben alles. Flanke rechts, Flanke links, rechts antäuschen und links vorbei, Trippeln, Übersteiger und Torschuss. Doch irgendwie scheint heute Waldemars Pechtag zu sein. Seine Tricks, die sonst zu 100% funktionieren, wollen heute einfach nicht wie gewohnt klappen und Michael liegt schon deutlich in Führung. Und Frau Eule scheint auch nicht da zu sein. Normalerweise ist sie schon längst im Wintergarten und normalerweise hätte sie den beiden auch schon längst etwas zum Trinken angeboten. Ausgerechnet heute, wo es so heiß ist und Waldemar so unglaublich durstig ist, ist Frau Eule nicht da. Und auf einmal bricht der ganze Frust aus Waldemar heraus. Er nimmt den Ball, will in volle Kanne ins Tor ballern, doch oh Schreck, er rutscht ihm über den Schlappen und landet gerade Wegs mit einem lauten „Klirr“ im Wintergarten von Frau Eule.

Starr vor Schreck bleibt Waldemar für einen Augenblick wie angewurzelt stehen, dann durchzuckt ihn der Impuls weg zu rennen. Michael stellt sich seinem Freund in den Weg: „Was machst Du? Wir müssen Frau Eule sagen, was passiert ist…“ Waldemar ist kreidebleich und stammelt nur „Ja, aber…“ Michael nimmt seinen Freund in den Arm und schaut ihm fest in die Augen. „Waldemar, hör mir zu. Mein Papa und meine Mama sagen immer zu mir, dass egal was passiert, ich dazu stehen und es sagen soll. Alles andere regeln dann sie mit unserem Versicherungsfachmann. Du weißt doch, der Tom, der mit deinen und meinen Eltern befreundet ist.  Ihr seid doch auch bei ihm versichert.“

Waldemar schämt sich, dass er erst wegrennen wollte. Michael hat recht hat und es stimmt, seine Eltern sagen auch zu ihm immer das Gleiche. Jetzt erst nehmen die beiden wahr, dass Frau Eule inzwischen zurückgekommen sein muss. Sie hören Frau Eule aufschreien: „Oh nein, was ist denn nur hier passiert?“ und dann ein leises Schluchzen. Frau Eule scheint leise zu weinen.

Die beiden Freunde schauen sich an und nicken sich wortlos zu. Einmal noch tief durchatmen und dann gehen sie entschlossen zu Frau Eule. Waldemar räuspert sich und als Frau Eule ihn mit großen fragenden Augen anschaut, berichtet er ihr ganz unverblümt und kleinlaut, wie es zu den zerbrochenen Fensterscheiben gekommen ist.

Frau Eule hört ihm still zu, nimmt den Jungen in den Arm und die Tränen in Ihren Augen weichen Tränen der Rührung. Mit sanfter Stimme bedankt sie sich bei Waldemar und Michael für deren Aufrichtigkeit und ja, sie wird sich gerne mit den Eltern in Verbindung setzen, damit das über die Versicherung geregelt werden kann, denn dafür ist die Versicherung ja da.

Waldemar ist so was von erleichtert, dass er heute zum ersten Mal an dem Tag übers ganze Gesicht strahlen kann. Zu Hause werden Waldemar und Michael zwar nicht für das Missgeschick, dafür aber für ihr vorbildliches Verhalten gelobt.

Und Frau Eule freut sich auch nach wie vor, wenn die Jungs auf der Nachbarwiese zum Bolzen kommen, feuert sie an und hat auch weiterhin gerne eine kleine Erfrischung oder Stärkung für die Rabauken parat.

–ENDE–

von Frank Leischer

Waldemar und Michael auf der Baustelle

Waldemar ist ein Krokodil und Waldemar, ein Leopard, ist sein allerbester Freund. Die beiden treffen sich jeden Tag an der selben Stelle und überlegen, was sie unternehmen können.

Du musst wissen, den beiden ist nämlich meistens langweilig. Zum Glück ist auch oft die alte Schildkröte in der Nähe, die immer wieder tolle Ideen hat, was die beiden machen können.

Die beiden überlegen heute schon eine ganze Weile, haben aber bislang keinen guten Einfall. Dann kommt die alte Schildkröte des Wegs, winkt aber schon von weitem ab.  „Nein ihr beiden. Heute kann ich nicht. Ich habe einen Termin. Als Mitglied des Gemeinderats bin ich heute zur Besichtigung der großen Baustelle, wo der neue Indoor-Spielplatz entstehen soll eingeladen“ sagt die alte Schildkröte und eilt weiter. Na ja, so schnell wie eine Schildkröte eben eilen kann.

„Der neue Indoor-Spielplatz?“ rufen die beiden erstaunt aus. „Oh bitte bitte, dürfen wir mit?“ betteln die beiden und machen große Kulleraugen. „Jungs, das ist noch eine Baustelle. Wie soll ich Euch da mitnehmen? Das ist doch nichts für Euch. Außerdem muss man sich da anmelden.“ entgegnete die Schildkröte kopfschüttelnd.

Doch die beiden lassen sich nicht so schnell abwimmeln. „Ach komm schon. Wir begleiten Dich doch nur bis zur Baustelle, dann brauchst Du nicht alleine gehen. Und wenn wir auf der Baustelle stören oder nicht mit reindürfen, dann gehen wir wieder ohne zu meckern. Versprochen!“ Die Schildkröte schaut die beiden prüfend an – und stimmt dann zu. „Also gut. Ihr dürft mich begleiten. Und wenn der Bauleiter Euch bei der Anmeldung nicht rein lässt, dann müsst Ihr wieder gehen. Dafür erzähle ich Euch morgen dann alles.“ „Juhu“ rufen Waldemar und Michel.

Die beiden sind schon total aufgeregt und der Weg zur Baustelle ist im Nu vorbei. Die alte Schildkröte erkundigt sich, wo sie sich anmelden darf. Waldemar und Michael weichen der Schildkröte nicht von der Seite.

Die Schildkröte steht auf der Besucherliste und erhält umgehend den Baustellenausweis. Dann wird es für unsere Freunde spannend. Die alte Schildkröte erklärt dem Bauleiter, wer seine Begleiter sind. Der Bauleiter schüttelt energisch den Kopf „Nein, Kinder auf der Baustelle – das geht doch nicht. Was wird denn unsere Fachkraft für Arbeits- und Baustellensicherheit dazu sagen?“ In dem Moment kommt ein Krokodil mit weißem Helm auf dem Kopf ums Eck. „Was soll ich wozu sagen?“ Das Krokodil stellt sich kurz als Schnappi vor, zuständig für die Sicherheit auf der Baustelle.

Waldemar und Michael sind von Schnappis Erscheinung völlig beeindruckt und schauen das große Krokodil ehrfürchtig an. Schnappi sieht die beiden und erinnert sich auf unerklärliche Weise an seine eigene Kindheit erinnert. Mehr noch, er kann sich schlagartig in Waldemar und Michael einfühlen. Und ehe er es sich versieht, hört er sich selber sagen: “ Doch, doch. Das geht schon. Die beiden kommen gerade richtig und können mir helfen die Ausrüstung zu tragen, wenn ich jetzt nochmal die Baustelle inspiziere“

Und so kommt es, dass Waldemar und Michael in Null Komma nichts auch jeweils einen weißen Helm auf den Kopf bekommen und Schnappi über die Baustelle begleiten. Hierbei dürfen sie diverse Ausrüstungsgegenstände tragen und Schnappi erklärt den beiden, auf was er alles achten muss, um das Unfallrisiko für Alle so gering wie möglich zu halten. Außerdem zeigt er ihnen, welche Brandschutzvorrichtungen notwendig sind, damit auch später, wenn der Indoor-Spielplatz in Betrieb ist, nur wenig passieren kann, sollte es doch einmal zu einem Brand kommen.

Die beiden merken gar nicht wie die Zeit vergeht und so verbringen sie tatsächlich den ganzen Nachmittag auf der Baustelle. Am Ausgang treffen sie die alte Schildkröte wieder und gemeinsam machen sie sich wieder auf den Rückweg. Davor bedanken sie sich jedoch noch ganz herzlich bei Schnappi. Dieser lobt die beiden, dass er selten so aufmerksame Gehilfen hatte und freut sich auf eine weitere gemeinsame Baustellenbegehung zu einem späteren Zeitpunkt.

Auf dem Rückweg sprudelt es aus Waldemar und Michael nur so heraus, was sie alles erlebt und gelernt haben. Jetzt rate mal, wovon unsere beiden Freunde in der Nacht wohl träumen? Wenngleich beide noch einige Zeit in die Schule müssen, so können Sie sich im Moment doch vorstellen, später auch mal eine so wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe wie Schnappi zu ihrem Beruf zu machen.

–ENDE–

von Charlotte Kilian

Waldemar und Michael sammeln Vorräte für den Winter

Waldemar ist ein Krokodil und Michael ein Leopard. Sie sind die allerbesten Freunde und treffen sich jeden Tag am gleichen Platz und überlegen, was sie heute machen könnten.
 
Heute gehen sie in den Wald zum Pilze suchen. Leider finden sie keine. Blätter auch nicht. Dann gehen sie zu Kimmel-Bummel und fragen: „Kimmel-Bummel kannst du uns helfen? Wir finden keine Pilze und auch keine Blätter.“ „Wieso findet ihr Nichts?“ „Es hat keine Mehr!“
 

Zusammen gehen sie in einen anderen Wald, da gibt es tausende Pilze! Leider haben sie keine Körbe mitgenommen. Dann müssen sie eben nochmals nach Hause. Wieder zurück im Wald, haben sie alle Pilze und Blätter gesammelt.

Zuhause hat Kimmel-Bummel daraus Pilzsuppe mit Blättern für Waldemar und Michael gekocht. Das war sehr lecker. Spät am Abend gehen die beiden nach Hause in ihre Baumhöhle. Am nächsten Morgen laufen sie wieder zu Kimmel-Bummel. Dieses Mal wollen sie Kastanien und Nüsse sammeln. Sie müssen Kimmel-Bummel erstmal aufwecken, der schläft nämlich noch.
 

Waldemar und Michael haben diesmal auch zwei Körbe mitgebracht. So hat jeder einen Korb. Waldemar und Michael wollen damit nämlich ihr Futter für den Winterschlaf zusammensammeln. Waldemar liebt Nüsse und Michael Kastanien. Pilze mögen beide. Kimmel-Bummel und der Traktor helfen beim Sammeln, denn zusammen geht’s viel schneller.

 

Der Traktor fährt alles zur Baumhöhle von Waldemar und Michael. Zum Winterschlaffest der beiden laden sie Kimmel-Bummel, den Traktor, Wumbulum, Zipfelhupf und alle anderen Freunde ein. Die Baumhöhle war voll mit Nüssen, Kastanien und Pilzen, sodass Waldemar und Michael gut durch den Winter kommen. Sie freuen sich auf viele Abenteuer mit ihren neuen Freunden.

–ENDE–

Ihr seid dran

Hier können Eure ausgedachten Abenteuer stehen!
Schreibt uns Eure Geschichte an mail@kimmel-bummel.de.

Lerne Kimmel-Bummel und seine Freunde kennen!

0
    0
    Warenkorb
    Dein Warenkorb ist leer